Kommunikation

Wissenschaft braucht Öffentlichkeit. 

So weit, so einfach.

Die Crux liegt im Detail: Kommunikation passiert nicht en passant.

Kommunikation, so sie erfolgreich sein soll, bedarf einer klaren Botschaft, einer verständlichen, gut erzählten Geschichte. Sie bedarf eines intensiven zeitlichen Engagements. Sie bedarf einer Strategie.

Ansonsten ist trotz allen Redens nichts gesagt. 

Foto: Unsplash/William Iven

Foto: Unsplash/William Iven

Wissenschaftskommunikation ist weit mehr als die Publikation in Fachmedien und die eine oder andere Pressemeldung. Und keinesfalls ist sie Werbung. 

Wissenschaftskommunikation heute ist die Verortung der jeweiligen Forschung in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext; ein Prozess über Monate und Jahre; eine Auseinandersetzung mit einer Vielzahl an größeren und kleineren Fokusgruppen; das Beherrschen einer crossmedialen Klaviatur, die Arbeit an einer großen Erzählung.

Dieses Engagement wird eingefordert. Von Geldgebern wie dem ERC. Von der Politik. Und zusehends von einer Öffentlichkeit, die nach Orientierung sucht und verlangt.

Dazu braucht es eine professionelle Kommunikation.

Franziskus von Kerssenbrock

point_of_science, 40 Eckpergasse, Wien, Wien, 1180, Austria

* 1966 Author, Journalist, Communications Expert Have written for various German and Austrian media (as DIE ZEIT, profil, DER STANDARD, HI!TECH, MERIAN, e.a.) Editor-in-chief at UNIVERSUM MAGAZIN Media Relations for Wirtschaftskammer Wien Head of Corporate Communications Oesterreichische Akademie der Wissenschaften Married, one son